Teichfolien Unterschiede

EPDM-Teichfolie besteht aus synthetischem Kautschuk – ähnlich dem Fahrrad- bzw. Autoreifen. Neben hervorragenden mechanischen Eigenschaften (Einsatz von -45° C bis weit über 200° C möglich, bis zu 300% dehnbar, Memory-Effekt), hat diese Folienart einen entscheidenden Vorteil: Sie ist UV-beständig (kann also direkter Sonneneinstrahlung über Jahre ausgesetzt sein) und damit sehr lange haltbar. Diese Eigenschaft entsteht durch die Beisetzung von Russ während des Produktionsprozesses. Dadurch entsteht das typisch schwarze Aussehen der Folie. Bisher konnten noch keine anderen Farben hergestellt werden.
Es werden keine Inhaltsstoffe der Folie freigesetzt, daher ist diese Folie fisch- und pflanzenverträglich.

PVC-Teichfolie besteht aus Kunststoff.
Diese Kunststofffolie (Polyvinylchlorid) wird in der Produktion an die verschiedensten Einsatzgebiete angepasst. Durch die Beisetzung von Inhaltsstoffen während der Produktion wird die Folie säureresistent und UV-Stabilisiert. Sie ist frei von Cadmium und kann in verschiedenen Farben hergestellt werden. Ebenfalls kann durch das Einarbeiten von Gewebe eine größere Stabilität und Widerstandskraft erreicht werden.

Technische Daten

➤EPDM - Folien

➤PVC - Folien